FGM/C-Netzwerktagung in Aschaffenburg: Gemeinsam Schutz und Empowerment stärken


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Gemeinsam handeln: FGM/C-Netzwerktagung in Aschaffenburg
Am 17. November 2026 rückt das Martinushaus Aschaffenburg ein Thema in den Mittelpunkt, das Schutz, Fachwissen und engagierte Zusammenarbeit erfordert: die weibliche Genitalbeschneidung, international als Female Genital Mutilation/Cutting bezeichnet. Die FGM/C-Netzwerktagung verbindet einen öffentlichen Fachvortrag mit Workshops, Austausch und professioneller Vernetzung.
Ein Veranstaltungstag mit klarer Zielsetzung
Der Veranstaltungstag beginnt um 9:00 Uhr mit dem Einlass. Von 10:00 bis 12:00 Uhr folgt ein öffentlicher Vortrag mit Dr. Christoph Zerm, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, sowie Fadumo Korn von Donna Mobile, die als Aktivistin, Beraterin und Buchautorin tätig ist. Beide bringen medizinische, gesellschaftliche und persönliche Perspektiven auf das Thema FGM/C zusammen.
Wissen, Sensibilisierung und konkrete Unterstützung
Im Mittelpunkt stehen die Aufklärung über weibliche Genitalbeschneidung, die Sensibilisierung für Gefährdungslagen und die Stärkung von Hilfsangeboten. Die Veranstaltung ordnet FGM/C als schwere Menschenrechtsverletzung ein, die für betroffene Mädchen und Frauen lebenslange körperliche und seelische Folgen haben kann.
Von 12:00 bis 16:00 Uhr richtet sich die Netzwerktagung insbesondere an Fachkräfte aus Beratungsstellen, Behörden, Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit sowie an Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich. Workshops und moderierter Austausch schaffen Raum für fachliche Diskussionen, neue Kontakte und eine bessere Zusammenarbeit mit spezialisierten Beratungsstellen.
Professionelles Netzwerk für wirksamen Schutz
Das Veranstaltungserlebnis lebt weniger von Unterhaltung als von konzentrierter Aufmerksamkeit, fachlichem Dialog und dem gemeinsamen Ziel, Betroffene besser zu begleiten. In der Event-Atmosphäre des Martinushauses treffen unterschiedliche Arbeitsfelder aufeinander. Genau diese interdisziplinäre Zusammenarbeit stärkt die Veranstaltungsplanung und die praktische Unterstützung vor Ort.
Die Organisation erfolgt in Kooperation mit der Caritas, den Gleichstellungsstellen der Stadt und des Landkreises Aschaffenburg, dem Landkreis Miltenberg, der Gesundheitsregion plus sowie den ZONTA-Clubs Aschaffenburg und Alzenau. Damit verbindet die Tagung kommunale Strukturen, soziale Arbeit, Gesundheitswesen und zivilgesellschaftliches Engagement.
Fazit: Fachwissen teilen, Schutz verbessern
Die FGM/C-Netzwerktagung bietet Fachkräften einen konzentrierten Rahmen für Information, Erfahrungsaustausch und Vernetzung. Wer im Gesundheitswesen, in Behörden, Beratungsstellen oder Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit tätig ist, erlebt einen Veranstaltungstag mit hoher gesellschaftlicher Relevanz und konkretem Praxisbezug.
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