Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg
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Aschaffenburg

Wermbachstraße 15, 63739 Aschaffenburg, Deutschland

Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg | Öffnungszeiten & Fotos

Das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg ist weit mehr als ein klassischer Verwaltungsort. Im Schönborner Hof an der Wermbachstraße bewahrt es Quellen, Bilder und Bücher zur mehr als 1000-jährigen Stadtgeschichte und macht sie für Forschung, Schule und interessierte Besucher zugänglich. Das Haus verbindet historische Tiefe mit digitaler Offenheit: Archiv und Bibliothek stehen vor Ort offen, zugleich wachsen die Online-Angebote, Reproduktionen und digitalen Präsentationen. Wer nach Öffnungszeiten, Fotos, Mitteilungen oder Anfahrt sucht, möchte meist schnell wissen, wie man das Archiv am besten besucht und welche Themen dort im Mittelpunkt stehen. Genau dafür bietet diese Standortseite eine klare Orientierung, von der Terminvereinbarung über den barrierefreien Zugang bis zu Publikationen und Ausstellungen. Außerdem zeigt die Vielzahl an Suchbegriffen rund um Rezensionen, Veranstaltungen und aktuelle Programme, dass das Archiv nicht nur als Aktenort, sondern auch als lebendiger Kultur- und Bildungsraum wahrgenommen wird. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/das-archiv))

Öffnungszeiten und Kontakt zum Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Für den Besuch im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg ist die Terminvereinbarung besonders wichtig, denn der Lesesaal und die persönliche Beratung sind nur nach Anmeldung zugänglich und sollten mindestens 24 Stunden vorher vereinbart werden. Die offiziell genannten Zeiten sind Montag von 14 bis 16 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 9 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr. Freitags ist das Archiv geschlossen. Damit richtet sich der Ablauf klar an Menschen, die gezielt recherchieren, Unterlagen einsehen oder Fragen zu Beständen und Benutzung klären möchten. Die zentrale Telefonnummer und die Archiv-E-Mail ermöglichen eine direkte Kontaktaufnahme, und zusätzlich verweist das Archiv auf einen Stadtarchiv-Chat per WhatsApp während der Öffnungszeiten des Lesesaals. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/kontakt))

Gerade bei einem Archivbesuch lohnt sich eine gute Vorbereitung, weil viele Anliegen nicht spontan, sondern mit etwas Vorlauf effizienter gelöst werden können. Wer etwa Fotos bestellen, Quellen einsehen, Veröffentlichungen erwerben oder für ein Forschungsprojekt anfragen möchte, kann den Termin gezielt auf die eigenen Fragen abstimmen. Das ist auch für Lehrkräfte, Studierende und Familienforscher hilfreich, die mit konkreten Fragestellungen kommen und im Haus auf fachliche Unterstützung setzen. Der Kontaktbereich zeigt außerdem, dass das Archiv nicht isoliert arbeitet, sondern als Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung, Forschung und Öffentlichkeit fungiert. Die klare Struktur aus Terminzeit, Telefon, E-Mail und digitalem Chat macht den Zugang pragmatisch und benutzerfreundlich. So wird bereits vor dem eigentlichen Besuch sichtbar, dass das Archiv seine Besucher nicht mit komplizierten Wegen, sondern mit einer geordneten und serviceorientierten Besuchslogik empfängt. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/kontakt))

Anfahrt, Parken und barrierefreier Zugang am Schönborner Hof

Das Stadt- und Stiftsarchiv liegt im Schönborner Hof, Wermbachstraße 15, mitten in Aschaffenburg und damit in einer Lage, die sich sowohl zu Fuß als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen lässt. Wer mit dem Zug anreist, geht vom Hauptbahnhof aus zunächst über die Frohsinnstraße, folgt dem Verlauf nach rechts in die Weißenburger Straße, überquert beim Herstallturm die Straße und erreicht über die Herstallstraße und die Wermbachstraße das Archiv. Für den öffentlichen Nahverkehr nennt das Haus die Haltestellen Freihofsplatz beziehungsweise Löherstraße, je nach Buslinie. Damit ist das Archiv nicht nur für lokale Nutzer bequem erreichbar, sondern auch für Gäste, die einen kurzen Abstecher in die Innenstadt mit einem Archivbesuch verbinden möchten. Die Lage im historischen Zentrum passt zudem gut zum Charakter der Einrichtung, denn Forschung, Stadtgeschichte und städtisches Umfeld greifen hier sichtbar ineinander. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/kontakt))

Mit dem Auto ist das Archiv ebenfalls erreichbar, allerdings weist die offizielle Kontaktseite auf kostenpflichtige Parkmöglichkeiten in der Nähe hin. Genannt werden das Parkhaus im Löhergraben und das Parkhaus Alexandrastraße. Wer eine barrierearme Ankunft plant, sollte den Hintereingang des Schönborner Hofs beim Steingarten beziehungsweise an der Erbsengasse nutzen und dort klingeln. Diese Information ist besonders wichtig für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder für Gruppen, die gezielt den richtigen Zugang nehmen möchten. Die Anfahrtsbeschreibung zeigt auch, dass das Archiv in eine engere Innenstadtstruktur eingebunden ist, weshalb eine vorherige Orientierung sinnvoll ist. Genau dieser Mix aus zentraler Lage, öffentlichem Nahverkehr, fußläufiger Erreichbarkeit und klar beschriebenem Zugang macht den Standort in der Praxis angenehm planbar, selbst wenn man zum ersten Mal kommt. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/kontakt))

Geschichte des Archivs und seine bedeutenden Bestände

Das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg gehört laut eigener Darstellung zu den ältesten und größten historischen Archiven in Unterfranken. Seine Bedeutung ergibt sich nicht nur aus dem Umfang der Bestände, sondern auch aus der historischen Rolle Aschaffenburgs selbst. Das Archiv sammelt, bewahrt und erschließt Quellen zur mehr als 1000-jährigen Stadtgeschichte, und es deckt dabei eine enorme Zeitspanne ab: von den frühesten schriftlichen Überlieferungen über amtliche Unterlagen bis hin zu zeitgenössischen Dokumenten. Besonders stark ist das Haus durch die Verbindung des Stadtarchivs mit dem Stiftsarchiv geprägt. Das Stiftsarchiv geht auf das Kollegiatstift St. Peter und Alexander zurück, dessen Geschichte bis ins 10. Jahrhundert reicht. In den Beständen liegen rund 4.000 Urkunden sowie etwa 6.000 Verzeichnungseinheiten aus dem 13. bis 19. Jahrhundert. Die älteste Originalurkunde datiert auf das Jahr 982, was die historische Tiefe der Sammlung eindrucksvoll zeigt. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/das-archiv))

Für die Stadtgeschichte ist auch die institutionelle Entwicklung wichtig. Das historische Archiv der Stadt Aschaffenburg befand sich über Jahrhunderte im Rathaus und wurde 1931 als eigenständige Institution gegründet. Mit der Angliederung des Stiftsarchivs im Jahr 1939 trägt es den Doppelnamen Stadt- und Stiftsarchiv. Nach mehreren Stationen fand das Archiv 1982 im Schönborner Hof seinen heutigen Platz, einem frühneuzeitlichen Adelspalais der Familie Schönborn. Dort stehen die Bestände zusammen mit einer umfangreichen landeskundlichen Bibliothek allen Interessierten offen, vor Ort ebenso wie zunehmend digital. Ergänzt werden die historischen Quellen durch amtliche und nichtamtliche Unterlagen, Bildmaterial, Zeitungen, Literatur und weitere Sammlungen. Das macht das Archiv zu einem Ort, an dem Stadtgeschichte nicht abstrakt bleibt, sondern in konkreten, nachprüfbaren Dokumenten sichtbar wird. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/das-archiv))

Fotosammlung, Bildmaterial und digitale Angebote im Archiv

Wer gezielt nach Fotos zum Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg sucht, stößt auf eine bemerkenswert große Sammlung. Der Schwerpunkt liegt auf Aschaffenburg und Umgebung, und die Fotosammlung umfasst rund 25.000 Originalfotografien unterschiedlicher Techniken seit den 1860er Jahren, mehr als 170.000 Negative, fast 3.000 Diapositive und über 7.500 Ansichtspostkarten. Dazu kommen mehr als 100 Fotoalben. Inhaltlich deckt der Bestand ein breites Spektrum ab: Stadtbildfotografie, Architekturfotografie, Reportagefotografie, Ereignisfotografie, Luftaufnahmen, volkskundliche Motive und Porträts. Gerade für Recherchen nach alten Straßenzügen, Stadtansichten, Personen und Ereignissen ist diese Sammlung ein zentrales Werkzeug. Sie zeigt, dass das Archiv nicht nur Texte und Urkunden, sondern auch visuelle Gedächtnisarbeit leistet. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/bestaende-benutzung/fotosammlung))

Praktisch wichtig ist, dass die Originale nicht ausgeliehen werden, der Bestand aber für private Angelegenheiten und Forschungszwecke genutzt werden kann. Reproduktionen werden analog oder digital erstellt, und bei Veröffentlichungen ist eine Genehmigung des Archivs erforderlich. Damit verbindet das Haus Schutz und Zugänglichkeit auf professionelle Weise. Digitale Bestände spielen außerdem eine immer größere Rolle. Das Stiftsarchiv verweist auf freie Digitalisate auf der Kulturplattform bavarikon, wo etwa Amtsbücher, Protokolle, Handschriften mit Urkundenabschriften und weitere zentrale Archivalien bereitstehen. Zusätzlich bietet das Archiv einen Online-Audioguide durch den Schönborner Hof an. Auch die historische Hauskapelle der Familie von Schönborn gehört zum Gebäude; sie ist nahezu im Originalzustand erhalten und kann nach Voranmeldung für Gruppen geöffnet werden. So entsteht ein Angebot, das analoge Forschung, digitale Recherche und anschauliche Hausgeschichte miteinander verknüpft. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/bestaende-benutzung/fotosammlung))

Mitteilungen, Publikationen und lokale Forschung

Zu den wichtigsten Suchanfragen rund um das Archiv gehören die Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, und das ist nachvollziehbar: Die Publikationsreihe gehört fest zum Profil des Hauses. Seit 1988 erscheint die Verlagsreihe Aschaffenburger Studien, die inzwischen aus 20 Bänden besteht und in die Bereiche stadtgeschichtliche Beiträge und Dokumentationen gegliedert ist. Ergänzt wird das Verlagsprogramm durch Sonderpublikationen, Reprints und die Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv, die lokalgeschichtliche und wissenschaftliche Aufsätze bündeln. Besonders hilfreich ist, dass die Mitteilungen auch digital frei zugänglich sind. Dadurch richtet sich das Archiv nicht nur an Spezialisten, sondern an alle, die sich für Aschaffenburg, den Spessart, Franken oder die regionale Zeitgeschichte interessieren. Die Publikationen zeigen sehr deutlich, dass das Archiv Wissen nicht nur sammelt, sondern auch aktiv verbreitet. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/das-archiv))

Ein aktuelles Beispiel dafür ist der neue Band 18 aus dem Jahr 2026. Er umfasst 156 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, kostet 15 Euro und bietet Einblicke in lokale Kultur-, Technik- und Zeitgeschichte. Die offizielle Meldung betont, dass sich der Band nicht nur an historisch Interessierte richtet, sondern auch an Leserinnen und Leser, die die Entwicklung der Stadt und ihrer Gesellschaft besser verstehen möchten. Zudem wird eine digitale Ausgabe ab Herbst 2026 angekündigt. Für Suchanfragen nach Mitteilungen, Bandnummern oder aktuellen Veröffentlichungen ist das wichtig, weil sich daraus ein klarer Anker für die Recherche ergibt. In Kombination mit dem Archivshop entsteht ein direkter Zugang zu Literatur, Forschungsbeiträgen und historischen Editionen. Damit stärkt das Archiv die lokale Geschichtsforschung und gibt zugleich der Stadtgesellschaft ein einfaches Instrument an die Hand, die eigene Vergangenheit nachzulesen, zu vergleichen und neu einzuordnen. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/die-aschaffenburger-stadtgeschichte-im-blick-neuer-band-der-mitteilungen-aus-dem-stadt-und-stiftsarchiv-2))

Ausstellungen und Veranstaltungen im Schönborner Hof

Seit 1984 veranstaltet das Stadt- und Stiftsarchiv wechselnde Ausstellungen zu stadtgeschichtlichen und kulturhistorischen Themen. Das Ziel ist klar: Geschichtsbewusstsein fördern, lokale Forschung sichtbar machen und die Bestände einem breiteren Publikum nahebringen. Genau deshalb ist das Archiv nicht nur eine Aufbewahrungsstätte, sondern auch ein Ort der Vermittlung. Ein aktuelles Beispiel ist die Ausstellung Kosmos Kommz - fünf Jahrzehnte Utopie?, die am 9. Juni 2026 beginnt und bis 13. September 2026 läuft. Sie findet im Schönborner Hof statt, beleuchtet das Kommz als Musikfestival und gesellschaftliches Phänomen und ist dienstags bis freitags jeweils von 11 bis 16 Uhr geöffnet, an mehreren Wochenenden zusätzlich ebenfalls von 11 bis 16 Uhr. Schon die Beschreibung zeigt, wie das Archiv historische Dokumente, musikalische Erinnerung und Stadtgesellschaft miteinander verbindet. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/das-archiv))

Auch musikalische und partizipative Formate spielen eine Rolle. Rock the Archive 2026 findet am 4. Juli 2026 im Schönborner Hof statt, kuratiert von Demian Sky, mit Einlass ab 17 Uhr und Beginn um 18 Uhr; Speisen und Getränke sind vorgesehen, und das Programm rückt regionale Acts in den Mittelpunkt. Zusätzlich beteiligt sich das Archiv am Tag der Archive 2026 und lädt am 14. März zu Führungen hinter die Kulissen ein, um Dokumente, Urkunden, Fotografien und besondere Objekte zu zeigen. Solche Formate sind für Besucher interessant, die nach Programm, Veranstaltungen oder besonderen Terminen suchen, denn sie machen deutlich, dass das Archiv ein lebendiger Ort mit wechselnden Zugängen ist. Wer also nicht nur Forschung, sondern auch kulturelle Begegnung sucht, findet hier regelmäßig Anlässe, die Stadtgeschichte unmittelbar zu erleben. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/rock-the-archive-2026-4-juli-2026?utm_source=openai))

Unterm Strich vereint das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg historische Tiefe, gute Erreichbarkeit, digitale Angebote und ein bemerkenswert vielseitiges Veranstaltungsprofil. Die Suchanfragen nach Öffnungszeiten, Fotos, Mitteilungen, Anfahrt, Rezensionen und aktuellen Events zeigen genau dieses Spannungsfeld: Das Archiv ist ein Ort für gründliche Recherche und zugleich ein Kulturraum, der immer wieder neue Perspektiven auf Aschaffenburg eröffnet. Wer sich mit Stadtgeschichte, regionaler Erinnerung oder archivarischer Arbeit beschäftigen möchte, findet im Schönborner Hof einen Standort, der Tradition und Gegenwart sinnvoll verbindet. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/das-archiv))

Quellen:

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Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg | Öffnungszeiten & Fotos

Das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg ist weit mehr als ein klassischer Verwaltungsort. Im Schönborner Hof an der Wermbachstraße bewahrt es Quellen, Bilder und Bücher zur mehr als 1000-jährigen Stadtgeschichte und macht sie für Forschung, Schule und interessierte Besucher zugänglich. Das Haus verbindet historische Tiefe mit digitaler Offenheit: Archiv und Bibliothek stehen vor Ort offen, zugleich wachsen die Online-Angebote, Reproduktionen und digitalen Präsentationen. Wer nach Öffnungszeiten, Fotos, Mitteilungen oder Anfahrt sucht, möchte meist schnell wissen, wie man das Archiv am besten besucht und welche Themen dort im Mittelpunkt stehen. Genau dafür bietet diese Standortseite eine klare Orientierung, von der Terminvereinbarung über den barrierefreien Zugang bis zu Publikationen und Ausstellungen. Außerdem zeigt die Vielzahl an Suchbegriffen rund um Rezensionen, Veranstaltungen und aktuelle Programme, dass das Archiv nicht nur als Aktenort, sondern auch als lebendiger Kultur- und Bildungsraum wahrgenommen wird. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/das-archiv))

Öffnungszeiten und Kontakt zum Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Für den Besuch im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg ist die Terminvereinbarung besonders wichtig, denn der Lesesaal und die persönliche Beratung sind nur nach Anmeldung zugänglich und sollten mindestens 24 Stunden vorher vereinbart werden. Die offiziell genannten Zeiten sind Montag von 14 bis 16 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 9 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr. Freitags ist das Archiv geschlossen. Damit richtet sich der Ablauf klar an Menschen, die gezielt recherchieren, Unterlagen einsehen oder Fragen zu Beständen und Benutzung klären möchten. Die zentrale Telefonnummer und die Archiv-E-Mail ermöglichen eine direkte Kontaktaufnahme, und zusätzlich verweist das Archiv auf einen Stadtarchiv-Chat per WhatsApp während der Öffnungszeiten des Lesesaals. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/kontakt))

Gerade bei einem Archivbesuch lohnt sich eine gute Vorbereitung, weil viele Anliegen nicht spontan, sondern mit etwas Vorlauf effizienter gelöst werden können. Wer etwa Fotos bestellen, Quellen einsehen, Veröffentlichungen erwerben oder für ein Forschungsprojekt anfragen möchte, kann den Termin gezielt auf die eigenen Fragen abstimmen. Das ist auch für Lehrkräfte, Studierende und Familienforscher hilfreich, die mit konkreten Fragestellungen kommen und im Haus auf fachliche Unterstützung setzen. Der Kontaktbereich zeigt außerdem, dass das Archiv nicht isoliert arbeitet, sondern als Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung, Forschung und Öffentlichkeit fungiert. Die klare Struktur aus Terminzeit, Telefon, E-Mail und digitalem Chat macht den Zugang pragmatisch und benutzerfreundlich. So wird bereits vor dem eigentlichen Besuch sichtbar, dass das Archiv seine Besucher nicht mit komplizierten Wegen, sondern mit einer geordneten und serviceorientierten Besuchslogik empfängt. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/kontakt))

Anfahrt, Parken und barrierefreier Zugang am Schönborner Hof

Das Stadt- und Stiftsarchiv liegt im Schönborner Hof, Wermbachstraße 15, mitten in Aschaffenburg und damit in einer Lage, die sich sowohl zu Fuß als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen lässt. Wer mit dem Zug anreist, geht vom Hauptbahnhof aus zunächst über die Frohsinnstraße, folgt dem Verlauf nach rechts in die Weißenburger Straße, überquert beim Herstallturm die Straße und erreicht über die Herstallstraße und die Wermbachstraße das Archiv. Für den öffentlichen Nahverkehr nennt das Haus die Haltestellen Freihofsplatz beziehungsweise Löherstraße, je nach Buslinie. Damit ist das Archiv nicht nur für lokale Nutzer bequem erreichbar, sondern auch für Gäste, die einen kurzen Abstecher in die Innenstadt mit einem Archivbesuch verbinden möchten. Die Lage im historischen Zentrum passt zudem gut zum Charakter der Einrichtung, denn Forschung, Stadtgeschichte und städtisches Umfeld greifen hier sichtbar ineinander. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/kontakt))

Mit dem Auto ist das Archiv ebenfalls erreichbar, allerdings weist die offizielle Kontaktseite auf kostenpflichtige Parkmöglichkeiten in der Nähe hin. Genannt werden das Parkhaus im Löhergraben und das Parkhaus Alexandrastraße. Wer eine barrierearme Ankunft plant, sollte den Hintereingang des Schönborner Hofs beim Steingarten beziehungsweise an der Erbsengasse nutzen und dort klingeln. Diese Information ist besonders wichtig für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder für Gruppen, die gezielt den richtigen Zugang nehmen möchten. Die Anfahrtsbeschreibung zeigt auch, dass das Archiv in eine engere Innenstadtstruktur eingebunden ist, weshalb eine vorherige Orientierung sinnvoll ist. Genau dieser Mix aus zentraler Lage, öffentlichem Nahverkehr, fußläufiger Erreichbarkeit und klar beschriebenem Zugang macht den Standort in der Praxis angenehm planbar, selbst wenn man zum ersten Mal kommt. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/kontakt))

Geschichte des Archivs und seine bedeutenden Bestände

Das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg gehört laut eigener Darstellung zu den ältesten und größten historischen Archiven in Unterfranken. Seine Bedeutung ergibt sich nicht nur aus dem Umfang der Bestände, sondern auch aus der historischen Rolle Aschaffenburgs selbst. Das Archiv sammelt, bewahrt und erschließt Quellen zur mehr als 1000-jährigen Stadtgeschichte, und es deckt dabei eine enorme Zeitspanne ab: von den frühesten schriftlichen Überlieferungen über amtliche Unterlagen bis hin zu zeitgenössischen Dokumenten. Besonders stark ist das Haus durch die Verbindung des Stadtarchivs mit dem Stiftsarchiv geprägt. Das Stiftsarchiv geht auf das Kollegiatstift St. Peter und Alexander zurück, dessen Geschichte bis ins 10. Jahrhundert reicht. In den Beständen liegen rund 4.000 Urkunden sowie etwa 6.000 Verzeichnungseinheiten aus dem 13. bis 19. Jahrhundert. Die älteste Originalurkunde datiert auf das Jahr 982, was die historische Tiefe der Sammlung eindrucksvoll zeigt. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/das-archiv))

Für die Stadtgeschichte ist auch die institutionelle Entwicklung wichtig. Das historische Archiv der Stadt Aschaffenburg befand sich über Jahrhunderte im Rathaus und wurde 1931 als eigenständige Institution gegründet. Mit der Angliederung des Stiftsarchivs im Jahr 1939 trägt es den Doppelnamen Stadt- und Stiftsarchiv. Nach mehreren Stationen fand das Archiv 1982 im Schönborner Hof seinen heutigen Platz, einem frühneuzeitlichen Adelspalais der Familie Schönborn. Dort stehen die Bestände zusammen mit einer umfangreichen landeskundlichen Bibliothek allen Interessierten offen, vor Ort ebenso wie zunehmend digital. Ergänzt werden die historischen Quellen durch amtliche und nichtamtliche Unterlagen, Bildmaterial, Zeitungen, Literatur und weitere Sammlungen. Das macht das Archiv zu einem Ort, an dem Stadtgeschichte nicht abstrakt bleibt, sondern in konkreten, nachprüfbaren Dokumenten sichtbar wird. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/das-archiv))

Fotosammlung, Bildmaterial und digitale Angebote im Archiv

Wer gezielt nach Fotos zum Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg sucht, stößt auf eine bemerkenswert große Sammlung. Der Schwerpunkt liegt auf Aschaffenburg und Umgebung, und die Fotosammlung umfasst rund 25.000 Originalfotografien unterschiedlicher Techniken seit den 1860er Jahren, mehr als 170.000 Negative, fast 3.000 Diapositive und über 7.500 Ansichtspostkarten. Dazu kommen mehr als 100 Fotoalben. Inhaltlich deckt der Bestand ein breites Spektrum ab: Stadtbildfotografie, Architekturfotografie, Reportagefotografie, Ereignisfotografie, Luftaufnahmen, volkskundliche Motive und Porträts. Gerade für Recherchen nach alten Straßenzügen, Stadtansichten, Personen und Ereignissen ist diese Sammlung ein zentrales Werkzeug. Sie zeigt, dass das Archiv nicht nur Texte und Urkunden, sondern auch visuelle Gedächtnisarbeit leistet. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/bestaende-benutzung/fotosammlung))

Praktisch wichtig ist, dass die Originale nicht ausgeliehen werden, der Bestand aber für private Angelegenheiten und Forschungszwecke genutzt werden kann. Reproduktionen werden analog oder digital erstellt, und bei Veröffentlichungen ist eine Genehmigung des Archivs erforderlich. Damit verbindet das Haus Schutz und Zugänglichkeit auf professionelle Weise. Digitale Bestände spielen außerdem eine immer größere Rolle. Das Stiftsarchiv verweist auf freie Digitalisate auf der Kulturplattform bavarikon, wo etwa Amtsbücher, Protokolle, Handschriften mit Urkundenabschriften und weitere zentrale Archivalien bereitstehen. Zusätzlich bietet das Archiv einen Online-Audioguide durch den Schönborner Hof an. Auch die historische Hauskapelle der Familie von Schönborn gehört zum Gebäude; sie ist nahezu im Originalzustand erhalten und kann nach Voranmeldung für Gruppen geöffnet werden. So entsteht ein Angebot, das analoge Forschung, digitale Recherche und anschauliche Hausgeschichte miteinander verknüpft. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/bestaende-benutzung/fotosammlung))

Mitteilungen, Publikationen und lokale Forschung

Zu den wichtigsten Suchanfragen rund um das Archiv gehören die Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, und das ist nachvollziehbar: Die Publikationsreihe gehört fest zum Profil des Hauses. Seit 1988 erscheint die Verlagsreihe Aschaffenburger Studien, die inzwischen aus 20 Bänden besteht und in die Bereiche stadtgeschichtliche Beiträge und Dokumentationen gegliedert ist. Ergänzt wird das Verlagsprogramm durch Sonderpublikationen, Reprints und die Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv, die lokalgeschichtliche und wissenschaftliche Aufsätze bündeln. Besonders hilfreich ist, dass die Mitteilungen auch digital frei zugänglich sind. Dadurch richtet sich das Archiv nicht nur an Spezialisten, sondern an alle, die sich für Aschaffenburg, den Spessart, Franken oder die regionale Zeitgeschichte interessieren. Die Publikationen zeigen sehr deutlich, dass das Archiv Wissen nicht nur sammelt, sondern auch aktiv verbreitet. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/das-archiv))

Ein aktuelles Beispiel dafür ist der neue Band 18 aus dem Jahr 2026. Er umfasst 156 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, kostet 15 Euro und bietet Einblicke in lokale Kultur-, Technik- und Zeitgeschichte. Die offizielle Meldung betont, dass sich der Band nicht nur an historisch Interessierte richtet, sondern auch an Leserinnen und Leser, die die Entwicklung der Stadt und ihrer Gesellschaft besser verstehen möchten. Zudem wird eine digitale Ausgabe ab Herbst 2026 angekündigt. Für Suchanfragen nach Mitteilungen, Bandnummern oder aktuellen Veröffentlichungen ist das wichtig, weil sich daraus ein klarer Anker für die Recherche ergibt. In Kombination mit dem Archivshop entsteht ein direkter Zugang zu Literatur, Forschungsbeiträgen und historischen Editionen. Damit stärkt das Archiv die lokale Geschichtsforschung und gibt zugleich der Stadtgesellschaft ein einfaches Instrument an die Hand, die eigene Vergangenheit nachzulesen, zu vergleichen und neu einzuordnen. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/die-aschaffenburger-stadtgeschichte-im-blick-neuer-band-der-mitteilungen-aus-dem-stadt-und-stiftsarchiv-2))

Ausstellungen und Veranstaltungen im Schönborner Hof

Seit 1984 veranstaltet das Stadt- und Stiftsarchiv wechselnde Ausstellungen zu stadtgeschichtlichen und kulturhistorischen Themen. Das Ziel ist klar: Geschichtsbewusstsein fördern, lokale Forschung sichtbar machen und die Bestände einem breiteren Publikum nahebringen. Genau deshalb ist das Archiv nicht nur eine Aufbewahrungsstätte, sondern auch ein Ort der Vermittlung. Ein aktuelles Beispiel ist die Ausstellung Kosmos Kommz - fünf Jahrzehnte Utopie?, die am 9. Juni 2026 beginnt und bis 13. September 2026 läuft. Sie findet im Schönborner Hof statt, beleuchtet das Kommz als Musikfestival und gesellschaftliches Phänomen und ist dienstags bis freitags jeweils von 11 bis 16 Uhr geöffnet, an mehreren Wochenenden zusätzlich ebenfalls von 11 bis 16 Uhr. Schon die Beschreibung zeigt, wie das Archiv historische Dokumente, musikalische Erinnerung und Stadtgesellschaft miteinander verbindet. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/das-archiv))

Auch musikalische und partizipative Formate spielen eine Rolle. Rock the Archive 2026 findet am 4. Juli 2026 im Schönborner Hof statt, kuratiert von Demian Sky, mit Einlass ab 17 Uhr und Beginn um 18 Uhr; Speisen und Getränke sind vorgesehen, und das Programm rückt regionale Acts in den Mittelpunkt. Zusätzlich beteiligt sich das Archiv am Tag der Archive 2026 und lädt am 14. März zu Führungen hinter die Kulissen ein, um Dokumente, Urkunden, Fotografien und besondere Objekte zu zeigen. Solche Formate sind für Besucher interessant, die nach Programm, Veranstaltungen oder besonderen Terminen suchen, denn sie machen deutlich, dass das Archiv ein lebendiger Ort mit wechselnden Zugängen ist. Wer also nicht nur Forschung, sondern auch kulturelle Begegnung sucht, findet hier regelmäßig Anlässe, die Stadtgeschichte unmittelbar zu erleben. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/rock-the-archive-2026-4-juli-2026?utm_source=openai))

Unterm Strich vereint das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg historische Tiefe, gute Erreichbarkeit, digitale Angebote und ein bemerkenswert vielseitiges Veranstaltungsprofil. Die Suchanfragen nach Öffnungszeiten, Fotos, Mitteilungen, Anfahrt, Rezensionen und aktuellen Events zeigen genau dieses Spannungsfeld: Das Archiv ist ein Ort für gründliche Recherche und zugleich ein Kulturraum, der immer wieder neue Perspektiven auf Aschaffenburg eröffnet. Wer sich mit Stadtgeschichte, regionaler Erinnerung oder archivarischer Arbeit beschäftigen möchte, findet im Schönborner Hof einen Standort, der Tradition und Gegenwart sinnvoll verbindet. ([stadtarchiv-aschaffenburg.de](https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/das-archiv))

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