St. Agatha – Kirche am Markt
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Aschaffenburg

Agathapl. 3, 63739 Aschaffenburg, Deutschland

St. Agatha – Kirche am Markt | Geschichte & Programm

St. Agatha – Kirche am Markt steht am Agathaplatz 3 im Herzen von Aschaffenburg. Wer nach der St. Agatha Kirche Aschaffenburg, nach Fotos, dem Programm oder der Geschichte der historischen Pfarrkirche sucht, entdeckt einen Ort, der weit mehr ist als ein einzelnes Baudenkmal. Die Kirche gehört zu den prägenden Sakralbauten der Innenstadt und erinnert an die Entwicklung Aschaffenburgs von der mittelalterlichen Siedlung außerhalb der Stadtmauern bis zur heutigen Kultur- und Bildungsstadt am Main. Ihre Ursprünge reichen in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurück. Über viele Jahrhunderte war sie mit dem religiösen, sozialen und wirtschaftlichen Leben der Unterstadt verbunden. Die Lage direkt am Markt erklärt den Namen Kirche am Markt und macht das Gebäude bis heute zu einem gut sichtbaren Orientierungspunkt im Zentrum.

In ihrer heutigen Wirkung verbindet St. Agatha historische Tiefe mit neuen Formen der Nutzung. Neben dem kirchlichen Leben entstehen Angebote für Kultur, Musik, soziale Teilhabe, Begegnung und spirituelle Impulse. Der Raum kann dadurch unterschiedliche Menschen ansprechen: Besucherinnen und Besucher, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren, Gläubige, Konzertgäste, Familien, Kulturinteressierte und Menschen, die einen besonderen Veranstaltungsort in Aschaffenburg suchen. Die zentrale Adresse, die Nähe zum Martinushaus und die Einbindung in das Innenstadtleben machen die Kirche zu einem bemerkenswerten Ziel für einen Rundgang durch Aschaffenburg.

St. Agatha Kirche Aschaffenburg: Geschichte einer Pfarrkirche am Markt

Die Geschichte von St. Agatha beginnt in einer Zeit, in der Aschaffenburg noch von mittelalterlichen Befestigungen geprägt war. Die Kirche lag ursprünglich außerhalb der Stadtmauern und wird deshalb in historischen Zusammenhängen als Pfarrkirche außerhalb der Mauern beschrieben. Als Gründungszeit der Pfarrei gilt der Zeitraum um 1168 bis 1171. Eine Urkunde von Papst Lucius III. aus dem Jahr 1184 nennt die Pfarrei als außerhalb der Mauern der Stadt gelegen. Damit gehört St. Agatha zu den frühesten kirchlichen Einrichtungen, die die Entwicklung der außerhalb des mittelalterlichen Stadtkerns liegenden Unterstadt begleiteten.

Die ältesten steinernen Bauteile werden ungefähr in die Mitte des 12. Jahrhunderts datiert. Zunächst handelte es sich wahrscheinlich um einen vergleichsweise einfachen Bau. Im Lauf der Zeit wurde die Kirche erweitert und an die wachsende Gemeinde angepasst. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts kamen Seitenschiffe hinzu, während das Mittelschiff erhöht wurde. Im 15. und 16. Jahrhundert wurden Teile von Chor, Kirchenschiff und Turm weiter verändert und erhöht. Die bauliche Entwicklung zeigt, dass St. Agatha nicht als einmalig geplantes Gebäude entstand, sondern über Jahrhunderte hinweg auf die Bedürfnisse der Pfarrgemeinde reagierte.

Auch der Kirchhof spielte eine wichtige Rolle. Bis in die Zeit um 1800 fanden dort Bestattungen statt. Auf dem Agatha-Kirchhof stand außerdem eine Annakapelle mit Beinhaus, die 1903 abgebrochen wurde. Die Aufgabe des Friedhofs veränderte die Umgebung der Kirche nachhaltig. Der Bereich wurde stärker zum innerstädtischen Platz und zum Übergang zwischen Markt, Treibgasse und weiteren Straßen der Altstadt. Nach dem Krieg entstand vor der Kirche der St.-Agatha-Platz, der die städtebauliche Wirkung des Gebäudes bis heute mitbestimmt.

Im 19. Jahrhundert war der bauliche Zustand zeitweise so problematisch, dass sogar über eine Auflösung der Pfarrei und einen Abriss der Kirche nachgedacht wurde. Der Widerstand der Bevölkerung führte jedoch dazu, dass notwendige Restaurierungen durchgeführt wurden. Dabei wurde die barocke Ausstattung entfernt und der Innenraum neugotisch gestaltet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es Pläne für eine Erweiterung, die wegen des Ersten Weltkriegs zunächst nicht umgesetzt wurden. Erst 1934 kam es zu einem größeren Umbau nach Plänen des Architekten Albert Boßlet.

Die schwerste Zäsur brachte der Zweite Weltkrieg. Im Dezember 1944 wurden Langhaus und Turm durch einen Luftangriff weitgehend zerstört, auch Teile der Ausstattung gingen verloren. Nach dem Krieg wurde die Kirche wiederaufgebaut und am 1. November 1949 neu geweiht. 1962 erhielt sie eine neue Fassade zur Marktseite und einen neu errichteten Glockenturm. Die markante Sandsteinfigur der heiligen Agatha wurde am 16. Mai 1963 über dem Portal angebracht. Sie ist bis heute eines der auffälligsten äußeren Merkmale der Kirche.

Architektur, Turm und Fotos der St. Agatha Kirche am Markt

Wer nach St. Agatha Kirche Fotos sucht, findet meist Ansichten des Turms, der Fassade, des Portals und des Kirchenraums. Besonders prägnant ist die Lage am Agathaplatz: Das Gebäude steht nicht abgeschieden in einer Randlage, sondern unmittelbar im städtischen Alltag. Der Platz, die angrenzenden Straßen und die benachbarten Einrichtungen erzeugen eine Verbindung zwischen historischer Architektur und lebendiger Innenstadt. Für Fotografien bietet sich deshalb nicht nur die Frontansicht an. Auch die Perspektive aus der Treibgasse, der Blick auf Turm und Uhr sowie die Wirkung des Baukörpers im Platzraum machen den Ort interessant.

Die heutige Kirche ist das Ergebnis mehrerer Bauphasen. Der historische Kern, mittelalterliche Elemente, Umbauten des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Wiederaufbau nach 1945 bilden keine vollständig einheitliche Stilwelt. Gerade diese Überlagerung macht den Bau aussagekräftig. St. Agatha erzählt nicht nur von einer bestimmten Epoche, sondern von Veränderungen über ungefähr neun Jahrhunderte. An der Architektur lassen sich Erweiterungen, Anpassungen, Zerstörung und Wiederherstellung ablesen.

Der Turm und die Fassade wurden im Wiederaufbau beziehungsweise bei der Neugestaltung der 1960er Jahre zu einem sichtbaren Zeichen der Kirche am Markt. Über dem Portal befindet sich die etwa vier Meter hohe und rund zwölf Tonnen schwere Sandsteinfigur der heiligen Agatha. Sie wurde nach einem Entwurf von Julius Bausenwein von den Würzburger Bildhauern Ernst Singer und Willi Grimm gefertigt. Das Bildwerk stellt einen direkten Bezug zum Patrozinium her und begrüßt Menschen, die sich dem Gebäude vom Agathaplatz aus nähern.

Auch der Innenraum besitzt eine wechselvolle Geschichte. Nach den Umbauten und Restaurierungen wurde die liturgische Ausstattung mehrfach verändert. Nach der Renovierung von 1987 befindet sich ein schlichter Opfertisch aus Buntsandstein in der Vierung. Ein Ambo steht links davor, der Priestersitz befindet sich rechts im hinteren Bereich. Der ehemalige Hochaltar wurde in das linke Seitenschiff versetzt. An seine Stelle trat im Chor ein vergoldeter Tabernakel in einem Sandsteingehäuse. Diese Anordnung macht sichtbar, wie sich kirchliche Räume an veränderte liturgische Vorstellungen anpassen.

Für Besucherinnen und Besucher ist wichtig, dass St. Agatha nicht mit einer großen modernen Konzerthalle verwechselt werden sollte. Der Reiz liegt in der besonderen Atmosphäre eines historischen Kirchenraums. Je nach Veranstaltung wirken Raumhöhe, Ausrichtung, Licht und Akustik unterschiedlich. Fotos können deshalb nur einen Teil des Eindrucks vermitteln. Besonders bei Musik, Lesungen, Meditationen oder Theaterformaten wird die Architektur selbst zum Bestandteil des Erlebnisses.

Kirche am Markt Aschaffenburg: Programm, Veranstaltungen und neue Nutzung

Das Stichwort St. Agatha Kirche Programm steht heute für einen Wandel des Ortes. Die Kirche wird zunehmend als Raum verstanden, in dem spirituelle, kulturelle und soziale Angebote miteinander verbunden werden können. Das Konzept der Kirche am Markt entstand aus Überlegungen, wie das historische Gebäude langfristig lebendig und offen genutzt werden kann. Ziel ist nicht, den sakralen Charakter aufzugeben, sondern ihn mit weiteren Formen der Begegnung zu ergänzen.

Zu den möglichen beziehungsweise bereits vorgestellten Formaten gehören klassische Gottesdienste, Meditationen, Konzerte, Theateraufführungen, Gesprächsangebote, Beratung, Kleiderbörsen und kreative Veranstaltungen. Die unterschiedlichen Beispiele zeigen, dass die Nutzung nicht auf eine einzige Zielgruppe begrenzt ist. Ein Gottesdienst kann ebenso seinen Platz haben wie ein musikalischer Abend, eine soziale Aktion oder ein kulturelles Bühnenformat. Gerade diese Mischung entspricht der Lage am Markt: Die Kirche steht mitten im öffentlichen Leben und kann ein Ort sein, an dem Menschen mit unterschiedlichen Interessen zusammenkommen.

Ein wichtiger Impuls für die Neuausrichtung entstand im Umfeld des 50. Jubiläums des Martinushauses im Jahr 2022. Damals wurde der Altarraum für eine musikalische Aufführung zur Bühne umgebaut. Außerdem fand eine Kleiderbörse im Kirchenraum statt. Diese Verbindung von Gottesdienst, Kunst und sozialem Engagement wurde zum Ausgangspunkt weiterer Überlegungen. In der Folge arbeitete eine Projektgruppe an neuen Perspektiven für St. Agatha. Im Februar 2025 wurde der Verein Sankt Agatha – Kirche am Markt gegründet beziehungsweise auf den Weg gebracht, um die Idee organisatorisch und inhaltlich zu unterstützen.

Das aktuelle Programm kann sich verändern und sollte jeweils über die zuständigen Informationsseiten, die Website der Marktkirche oder den Aschaffenburger Veranstaltungskalender geprüft werden. Einzelne Veranstaltungen können eine Anmeldung erfordern, während andere offen zugänglich sind. Auch Eintrittskosten, Beginnzeiten und die konkrete Bestuhlung hängen vom jeweiligen Format ab. Für Besucher ist es deshalb sinnvoll, vor der Anreise die Angaben zur Veranstaltung zu lesen, insbesondere wenn eine bestimmte Sitzplatzsituation, Barrierefreiheit oder eine besondere Einlassregelung wichtig ist.

Die Kirche am Markt eignet sich vor allem für Veranstaltungen, bei denen Atmosphäre und Begegnung eine zentrale Rolle spielen. Musik erhält im Kirchenraum eine besondere Wirkung, Gespräche können durch die ruhige Umgebung einen anderen Charakter bekommen, und soziale Angebote werden sichtbar in die Innenstadt getragen. So entsteht ein Veranstaltungsort, der Geschichte nicht nur ausstellt, sondern als Grundlage für neue Formen des Zusammenlebens nutzt.

Gottesdienst, Spiritualität und die Bedeutung von St. Agatha als Pfarrkirche

St. Agatha ist historisch eine katholische Pfarrkirche und bleibt mit dem religiösen Leben der Aschaffenburger Innenstadt verbunden. Das Patrozinium erinnert an die heilige Agatha von Catania, deren Gedenktag am 5. Februar gefeiert wird. Die Kirche trägt diesen Namen nicht zufällig: Das Patrozinium prägt die Identität des Gebäudes und ist ein wichtiger Bestandteil der lokalen Frömmigkeits- und Stadtgeschichte.

Wer nach einem Gottesdienst in der St. Agatha Kirche sucht, sollte beachten, dass Gottesdienstzeiten in einer Innenstadtpfarrei je nach Wochentag, Kirchenjahr, Feiertag und pastoraler Planung variieren können. Verlässliche aktuelle Angaben finden sich in der Gottesdienstordnung der Pfarreiengemeinschaft, auf den kirchlichen Internetseiten oder in den veröffentlichten Pfarrbriefen. Auch besondere Feiern, ökumenische Termine und thematische Andachten können kurzfristig ergänzt oder verändert werden.

Die geistliche Nutzung ist ein wesentlicher Teil des Ortes, auch wenn St. Agatha heute zusätzlich als kultureller und sozialer Veranstaltungsraum gedacht wird. Gerade die Kombination kann eine besondere Qualität schaffen. Menschen kommen aus unterschiedlichen Gründen in die Kirche: Einige suchen einen Gottesdienst, andere interessieren sich für Musik, wieder andere nehmen an einer sozialen Aktion oder einem Gesprächsangebot teil. Der historische Raum bietet dabei eine gemeinsame Atmosphäre, ohne dass alle Besucher dieselben Erwartungen mitbringen müssen.

Die zentrale Lage unterstützt diese Offenheit. St. Agatha liegt in einem Bereich, in dem tägliche Wege, Marktbesuche, Bildungsangebote, Gastronomie und kirchliche Einrichtungen zusammentreffen. Die Kirche ist damit nicht nur ein Ziel für einen gezielten Besuch, sondern kann auch während eines Innenstadtspaziergangs entdeckt werden. Der Name Kirche am Markt beschreibt diese Verbindung treffend: Der Ort steht in Beziehung zu Handel, Öffentlichkeit und Begegnung.

Spirituelle Formate wie Meditationen, Klimaandachten oder musikalisch begleitete Impulse können den Raum auf eine andere Weise erfahrbar machen als ein klassischer Sonntagsgottesdienst. Dabei bleibt die religiöse Geschichte des Gebäudes präsent. Das Nebeneinander von Stille, Musik, Wort und gemeinschaftlichem Handeln macht die heutige Bedeutung von St. Agatha aus. Die Kirche bewahrt ihre Tradition und öffnet sich gleichzeitig für Fragen, die das gesellschaftliche Leben in Aschaffenburg betreffen.

Adresse, Anfahrt und Parken rund um St. Agatha in Aschaffenburg

Die Adresse von St. Agatha – Kirche am Markt lautet Agathaplatz 3, 63739 Aschaffenburg, Deutschland. Der Standort liegt zentral in der Aschaffenburger Innenstadt und befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Treibgasse. Auch das Martinushaus liegt in der Nachbarschaft. Für Fußgänger ist die Kirche aus dem Zentrum gut in einen Altstadtrundgang integrierbar. Wer vom Markt, von der Treibgasse oder aus Richtung der innerstädtischen Einrichtungen kommt, erreicht den Agathaplatz über kurze Wege.

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt es sich, eine aktuelle Verbindungsauskunft zu nutzen, da Linienführungen und Haltestelleninformationen geändert werden können. Vom zentralen Stadtgebiet aus lässt sich der Weg in der Regel mit einem kurzen Fußweg verbinden. Besucherinnen und Besucher, die mit dem Fahrrad kommen, sollten auf die jeweils ausgeschilderten Abstellmöglichkeiten und örtlichen Regelungen achten. Eine eigene große Veranstaltungsparkfläche der Kirche ist nicht ausgewiesen.

Das Thema St. Agatha Kirche Parken ist deshalb vor allem eine Frage der Innenstadtorganisation. Im Umfeld von Agathaplatz, Treibgasse und Altstadt stehen öffentliche Parkmöglichkeiten und Parkhäuser zur Verfügung, deren Entfernung, Gebühren, Öffnungszeiten und Zufahrten sich unterscheiden können. Bei größeren Veranstaltungen, Marktzeiten oder städtischen Aktionen kann die Verkehrssituation stärker ausgelastet sein. Es ist sinnvoll, vor der Anreise die aktuelle Parkplatzsituation der Stadt Aschaffenburg zu prüfen und bei zeitkritischen Terminen ausreichend Anreisezeit einzuplanen.

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollten die konkreten Zugangsinformationen für die jeweilige Veranstaltung erfragt werden. Historische Kirchengebäude können bei Eingängen, Bodenbelägen und Sanitärangeboten besondere Bedingungen haben. Die Veranstalter oder die zuständige kirchliche beziehungsweise organisatorische Stelle können am zuverlässigsten Auskunft darüber geben, welcher Eingang genutzt wird, ob Sitzplätze reserviert werden können und welche Unterstützung möglich ist.

Die Lage im Zentrum ist trotz möglicher Parkplatzsuche ein wesentlicher Vorteil. Ein Besuch der Kirche kann mit einem Aufenthalt in der Innenstadt, einem Marktbesuch, einem gastronomischen Termin oder weiteren kulturellen Zielen verbunden werden. Wer frühzeitig anreist, hat außerdem Gelegenheit, die Fassade, den Platzraum und die angrenzenden Straßen in Ruhe zu betrachten. Gerade für Fotointeressierte lohnt sich ein kurzer Rundgang, bevor die Veranstaltung beginnt.

St. Agatha als historischer Ort für Kultur, Begegnung und Stadtleben

Die besondere Qualität von St. Agatha liegt in der Verbindung verschiedener Ebenen. Einerseits handelt es sich um eine traditionsreiche Pfarrkirche mit Ursprüngen im 12. Jahrhundert. Andererseits ist der heutige Bau stark durch Wiederaufbau, Umbauten und die Veränderungen der Innenstadt geprägt. Schließlich entwickelt sich der Ort zu einem Raum, in dem kulturelle und soziale Angebote sichtbar werden. Diese drei Ebenen machen die Kirche für unterschiedliche Besuchergruppen interessant.

Als Baudenkmal erinnert St. Agatha an die mittelalterliche Stadtentwicklung. Die Lage außerhalb der alten Stadtmauer zeigt, wie sich religiöse Einrichtungen an den Siedlungsrändern entwickelten und später in das wachsende Stadtgebiet einbezogen wurden. Der Marktplatz und die Unterstadt waren nicht nur Wohn- und Arbeitsorte, sondern auch Räume des Austauschs. Eine Kirche an dieser Stelle war deshalb immer mit dem Alltag der Stadt verbunden. Sie war Pfarrkirche, Orientierungspunkt, Ort des Gebets und Teil des öffentlichen Lebens.

Als wiederaufgebautes Gebäude erzählt St. Agatha zudem von den Folgen des Krieges und vom Willen der Stadtgesellschaft, historische Orte zu bewahren. Die Zerstörung von 1944 bedeutete einen tiefen Einschnitt. Der Wiederaufbau und die erneute Weihe 1949 stellten die kirchliche Nutzung wieder her. Die Veränderungen von 1962 und 1963 gaben dem Gebäude sein heutiges markantes Erscheinungsbild. Wer die Kirche betrachtet, sieht daher nicht nur mittelalterliche Vergangenheit, sondern auch die Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Als Kultur- und Begegnungsort kann St. Agatha auf diese Geschichte aufbauen. Konzerte, Theater, Lesungen, soziale Aktionen und spirituelle Angebote profitieren von der besonderen Atmosphäre. Der Raum ist groß genug, um unterschiedliche Formate zu ermöglichen, bleibt aber zugleich persönlich und charaktervoll. Eine Veranstaltung in St. Agatha wirkt deshalb anders als ein Termin in einem neutralen Saal. Architektur, Akustik, Licht und religiöse Symbolik bilden gemeinsam den Rahmen.

Die Entwicklung zur Kirche am Markt zeigt außerdem, wie historische Gebäude neue Aufgaben erhalten können. Nicht jede Nutzung muss ausschließlich traditionell oder ausschließlich modern sein. Ein Gottesdienst, ein Konzert und eine soziale Initiative können in demselben Raum stattfinden, wenn die jeweiligen Anforderungen sorgfältig abgestimmt werden. Das Konzept stärkt damit die Rolle der Kirche als offenen Ort in der Innenstadt.

Für Aschaffenburg ist St. Agatha deshalb mehr als ein Suchbegriff in Karten- oder Veranstaltungsportalen. Die Kirche steht für Kontinuität und Veränderung zugleich. Sie bewahrt Spuren der Stadtgeschichte, bleibt religiös geprägt und kann gleichzeitig neue Formen von Kultur und Gemeinschaft aufnehmen. Wer den Ort besucht, erlebt diese Verbindung unmittelbar: am Platz, an der Fassade, im Kirchenraum und im Programm.

Besuch planen: Fotos, Programm und praktische Hinweise

Ein Besuch von St. Agatha lässt sich abhängig vom Anlass unterschiedlich vorbereiten. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann den Rundgang mit weiteren historischen Zielen der Aschaffenburger Innenstadt verbinden. Wer zu einer Veranstaltung kommt, sollte die genaue Beginnzeit, den Einlass, mögliche Eintrittsregelungen und die konkrete Raumaufteilung prüfen. Bei Gottesdiensten gelten andere Abläufe als bei Konzerten, Theateraufführungen oder sozialen Aktionen. Die Bezeichnung Kirche am Markt beschreibt den Ort, nicht automatisch ein einheitliches Veranstaltungsformat.

Für Fotos eignet sich zunächst der Bereich vor dem Portal. Die Sandsteinfigur der heiligen Agatha, der Turm und die Fassade bilden die wichtigsten Motive. Je nach Tageszeit verändern Licht und Schatten die Wirkung des Platzes. Auch die Seitenansichten aus Richtung Treibgasse können interessante Perspektiven bieten. Innenaufnahmen sollten nur im Rahmen der geltenden Regeln erstellt werden. Bei Gottesdiensten oder stillen Veranstaltungen ist Rücksicht besonders wichtig; Blitzlicht und umfangreiche Fotoausrüstung können störend wirken.

Wer das Programm der Kirche am Markt verfolgen möchte, sollte nicht allein nach allgemeinen Suchbegriffen wie St. Agatha Kirche heute oder St. Agatha Kirche Programm suchen, sondern die offiziellen Veranstaltungsseiten und den regionalen Kalender verwenden. Dort stehen normalerweise die aktuellsten Angaben zu Terminen, Mitwirkenden, Eintritt, Anmeldung und Veranstaltungsort. Da sich Programme ändern können, sind ältere Suchergebnisse oder automatisch angezeigte Termine nicht immer zuverlässig.

Für Gruppen, Veranstalter und Initiativen kann die Kirche wegen ihrer zentralen Lage und ihres besonderen Charakters interessant sein. Eine Nutzung muss jedoch mit den Verantwortlichen abgestimmt werden. Dabei spielen die Art der Veranstaltung, der erwartete Besuch, die Bestuhlung, Technik, Brandschutz, Barrierefreiheit, Auf- und Abbauzeiten sowie die liturgische Nutzung eine Rolle. Eine feste allgemeine Kapazitätsangabe oder ein universeller Sitzplan ist nicht veröffentlicht. Deshalb sollte jedes Format individuell geplant werden.

Besucherinnen und Besucher können ihren Aufenthalt mit einem Blick auf den Agathaplatz beginnen und anschließend die Umgebung erkunden. Die Nähe zum Martinushaus macht die Kirche zu einem Bestandteil eines größeren Bildungs-, Sozial- und Kulturumfelds. Genau diese Nachbarschaft unterstützt die Idee, St. Agatha als Ort für Spiritualität, Kultur und soziale Teilhabe weiterzuentwickeln.

St. Agatha – Kirche am Markt in Aschaffenburg ist damit ein Ziel für viele Interessen: für Menschen, die historische Kirchen fotografieren, für Gäste eines Konzerts, für Teilnehmer einer Andacht, für Besucher sozialer Angebote und für alle, die einen besonderen Ort mitten in der Stadt suchen. Die Kirche verbindet eine lange Vergangenheit mit einer offenen Zukunft. Ihre Geschichte ist nicht abgeschlossen, sondern wird durch jede neue Begegnung, jede Feier und jedes kulturelle Angebot weitergeschrieben.

Quellen:

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St. Agatha – Kirche am Markt | Geschichte & Programm

St. Agatha – Kirche am Markt steht am Agathaplatz 3 im Herzen von Aschaffenburg. Wer nach der St. Agatha Kirche Aschaffenburg, nach Fotos, dem Programm oder der Geschichte der historischen Pfarrkirche sucht, entdeckt einen Ort, der weit mehr ist als ein einzelnes Baudenkmal. Die Kirche gehört zu den prägenden Sakralbauten der Innenstadt und erinnert an die Entwicklung Aschaffenburgs von der mittelalterlichen Siedlung außerhalb der Stadtmauern bis zur heutigen Kultur- und Bildungsstadt am Main. Ihre Ursprünge reichen in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurück. Über viele Jahrhunderte war sie mit dem religiösen, sozialen und wirtschaftlichen Leben der Unterstadt verbunden. Die Lage direkt am Markt erklärt den Namen Kirche am Markt und macht das Gebäude bis heute zu einem gut sichtbaren Orientierungspunkt im Zentrum.

In ihrer heutigen Wirkung verbindet St. Agatha historische Tiefe mit neuen Formen der Nutzung. Neben dem kirchlichen Leben entstehen Angebote für Kultur, Musik, soziale Teilhabe, Begegnung und spirituelle Impulse. Der Raum kann dadurch unterschiedliche Menschen ansprechen: Besucherinnen und Besucher, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren, Gläubige, Konzertgäste, Familien, Kulturinteressierte und Menschen, die einen besonderen Veranstaltungsort in Aschaffenburg suchen. Die zentrale Adresse, die Nähe zum Martinushaus und die Einbindung in das Innenstadtleben machen die Kirche zu einem bemerkenswerten Ziel für einen Rundgang durch Aschaffenburg.

St. Agatha Kirche Aschaffenburg: Geschichte einer Pfarrkirche am Markt

Die Geschichte von St. Agatha beginnt in einer Zeit, in der Aschaffenburg noch von mittelalterlichen Befestigungen geprägt war. Die Kirche lag ursprünglich außerhalb der Stadtmauern und wird deshalb in historischen Zusammenhängen als Pfarrkirche außerhalb der Mauern beschrieben. Als Gründungszeit der Pfarrei gilt der Zeitraum um 1168 bis 1171. Eine Urkunde von Papst Lucius III. aus dem Jahr 1184 nennt die Pfarrei als außerhalb der Mauern der Stadt gelegen. Damit gehört St. Agatha zu den frühesten kirchlichen Einrichtungen, die die Entwicklung der außerhalb des mittelalterlichen Stadtkerns liegenden Unterstadt begleiteten.

Die ältesten steinernen Bauteile werden ungefähr in die Mitte des 12. Jahrhunderts datiert. Zunächst handelte es sich wahrscheinlich um einen vergleichsweise einfachen Bau. Im Lauf der Zeit wurde die Kirche erweitert und an die wachsende Gemeinde angepasst. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts kamen Seitenschiffe hinzu, während das Mittelschiff erhöht wurde. Im 15. und 16. Jahrhundert wurden Teile von Chor, Kirchenschiff und Turm weiter verändert und erhöht. Die bauliche Entwicklung zeigt, dass St. Agatha nicht als einmalig geplantes Gebäude entstand, sondern über Jahrhunderte hinweg auf die Bedürfnisse der Pfarrgemeinde reagierte.

Auch der Kirchhof spielte eine wichtige Rolle. Bis in die Zeit um 1800 fanden dort Bestattungen statt. Auf dem Agatha-Kirchhof stand außerdem eine Annakapelle mit Beinhaus, die 1903 abgebrochen wurde. Die Aufgabe des Friedhofs veränderte die Umgebung der Kirche nachhaltig. Der Bereich wurde stärker zum innerstädtischen Platz und zum Übergang zwischen Markt, Treibgasse und weiteren Straßen der Altstadt. Nach dem Krieg entstand vor der Kirche der St.-Agatha-Platz, der die städtebauliche Wirkung des Gebäudes bis heute mitbestimmt.

Im 19. Jahrhundert war der bauliche Zustand zeitweise so problematisch, dass sogar über eine Auflösung der Pfarrei und einen Abriss der Kirche nachgedacht wurde. Der Widerstand der Bevölkerung führte jedoch dazu, dass notwendige Restaurierungen durchgeführt wurden. Dabei wurde die barocke Ausstattung entfernt und der Innenraum neugotisch gestaltet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es Pläne für eine Erweiterung, die wegen des Ersten Weltkriegs zunächst nicht umgesetzt wurden. Erst 1934 kam es zu einem größeren Umbau nach Plänen des Architekten Albert Boßlet.

Die schwerste Zäsur brachte der Zweite Weltkrieg. Im Dezember 1944 wurden Langhaus und Turm durch einen Luftangriff weitgehend zerstört, auch Teile der Ausstattung gingen verloren. Nach dem Krieg wurde die Kirche wiederaufgebaut und am 1. November 1949 neu geweiht. 1962 erhielt sie eine neue Fassade zur Marktseite und einen neu errichteten Glockenturm. Die markante Sandsteinfigur der heiligen Agatha wurde am 16. Mai 1963 über dem Portal angebracht. Sie ist bis heute eines der auffälligsten äußeren Merkmale der Kirche.

Architektur, Turm und Fotos der St. Agatha Kirche am Markt

Wer nach St. Agatha Kirche Fotos sucht, findet meist Ansichten des Turms, der Fassade, des Portals und des Kirchenraums. Besonders prägnant ist die Lage am Agathaplatz: Das Gebäude steht nicht abgeschieden in einer Randlage, sondern unmittelbar im städtischen Alltag. Der Platz, die angrenzenden Straßen und die benachbarten Einrichtungen erzeugen eine Verbindung zwischen historischer Architektur und lebendiger Innenstadt. Für Fotografien bietet sich deshalb nicht nur die Frontansicht an. Auch die Perspektive aus der Treibgasse, der Blick auf Turm und Uhr sowie die Wirkung des Baukörpers im Platzraum machen den Ort interessant.

Die heutige Kirche ist das Ergebnis mehrerer Bauphasen. Der historische Kern, mittelalterliche Elemente, Umbauten des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Wiederaufbau nach 1945 bilden keine vollständig einheitliche Stilwelt. Gerade diese Überlagerung macht den Bau aussagekräftig. St. Agatha erzählt nicht nur von einer bestimmten Epoche, sondern von Veränderungen über ungefähr neun Jahrhunderte. An der Architektur lassen sich Erweiterungen, Anpassungen, Zerstörung und Wiederherstellung ablesen.

Der Turm und die Fassade wurden im Wiederaufbau beziehungsweise bei der Neugestaltung der 1960er Jahre zu einem sichtbaren Zeichen der Kirche am Markt. Über dem Portal befindet sich die etwa vier Meter hohe und rund zwölf Tonnen schwere Sandsteinfigur der heiligen Agatha. Sie wurde nach einem Entwurf von Julius Bausenwein von den Würzburger Bildhauern Ernst Singer und Willi Grimm gefertigt. Das Bildwerk stellt einen direkten Bezug zum Patrozinium her und begrüßt Menschen, die sich dem Gebäude vom Agathaplatz aus nähern.

Auch der Innenraum besitzt eine wechselvolle Geschichte. Nach den Umbauten und Restaurierungen wurde die liturgische Ausstattung mehrfach verändert. Nach der Renovierung von 1987 befindet sich ein schlichter Opfertisch aus Buntsandstein in der Vierung. Ein Ambo steht links davor, der Priestersitz befindet sich rechts im hinteren Bereich. Der ehemalige Hochaltar wurde in das linke Seitenschiff versetzt. An seine Stelle trat im Chor ein vergoldeter Tabernakel in einem Sandsteingehäuse. Diese Anordnung macht sichtbar, wie sich kirchliche Räume an veränderte liturgische Vorstellungen anpassen.

Für Besucherinnen und Besucher ist wichtig, dass St. Agatha nicht mit einer großen modernen Konzerthalle verwechselt werden sollte. Der Reiz liegt in der besonderen Atmosphäre eines historischen Kirchenraums. Je nach Veranstaltung wirken Raumhöhe, Ausrichtung, Licht und Akustik unterschiedlich. Fotos können deshalb nur einen Teil des Eindrucks vermitteln. Besonders bei Musik, Lesungen, Meditationen oder Theaterformaten wird die Architektur selbst zum Bestandteil des Erlebnisses.

Kirche am Markt Aschaffenburg: Programm, Veranstaltungen und neue Nutzung

Das Stichwort St. Agatha Kirche Programm steht heute für einen Wandel des Ortes. Die Kirche wird zunehmend als Raum verstanden, in dem spirituelle, kulturelle und soziale Angebote miteinander verbunden werden können. Das Konzept der Kirche am Markt entstand aus Überlegungen, wie das historische Gebäude langfristig lebendig und offen genutzt werden kann. Ziel ist nicht, den sakralen Charakter aufzugeben, sondern ihn mit weiteren Formen der Begegnung zu ergänzen.

Zu den möglichen beziehungsweise bereits vorgestellten Formaten gehören klassische Gottesdienste, Meditationen, Konzerte, Theateraufführungen, Gesprächsangebote, Beratung, Kleiderbörsen und kreative Veranstaltungen. Die unterschiedlichen Beispiele zeigen, dass die Nutzung nicht auf eine einzige Zielgruppe begrenzt ist. Ein Gottesdienst kann ebenso seinen Platz haben wie ein musikalischer Abend, eine soziale Aktion oder ein kulturelles Bühnenformat. Gerade diese Mischung entspricht der Lage am Markt: Die Kirche steht mitten im öffentlichen Leben und kann ein Ort sein, an dem Menschen mit unterschiedlichen Interessen zusammenkommen.

Ein wichtiger Impuls für die Neuausrichtung entstand im Umfeld des 50. Jubiläums des Martinushauses im Jahr 2022. Damals wurde der Altarraum für eine musikalische Aufführung zur Bühne umgebaut. Außerdem fand eine Kleiderbörse im Kirchenraum statt. Diese Verbindung von Gottesdienst, Kunst und sozialem Engagement wurde zum Ausgangspunkt weiterer Überlegungen. In der Folge arbeitete eine Projektgruppe an neuen Perspektiven für St. Agatha. Im Februar 2025 wurde der Verein Sankt Agatha – Kirche am Markt gegründet beziehungsweise auf den Weg gebracht, um die Idee organisatorisch und inhaltlich zu unterstützen.

Das aktuelle Programm kann sich verändern und sollte jeweils über die zuständigen Informationsseiten, die Website der Marktkirche oder den Aschaffenburger Veranstaltungskalender geprüft werden. Einzelne Veranstaltungen können eine Anmeldung erfordern, während andere offen zugänglich sind. Auch Eintrittskosten, Beginnzeiten und die konkrete Bestuhlung hängen vom jeweiligen Format ab. Für Besucher ist es deshalb sinnvoll, vor der Anreise die Angaben zur Veranstaltung zu lesen, insbesondere wenn eine bestimmte Sitzplatzsituation, Barrierefreiheit oder eine besondere Einlassregelung wichtig ist.

Die Kirche am Markt eignet sich vor allem für Veranstaltungen, bei denen Atmosphäre und Begegnung eine zentrale Rolle spielen. Musik erhält im Kirchenraum eine besondere Wirkung, Gespräche können durch die ruhige Umgebung einen anderen Charakter bekommen, und soziale Angebote werden sichtbar in die Innenstadt getragen. So entsteht ein Veranstaltungsort, der Geschichte nicht nur ausstellt, sondern als Grundlage für neue Formen des Zusammenlebens nutzt.

Gottesdienst, Spiritualität und die Bedeutung von St. Agatha als Pfarrkirche

St. Agatha ist historisch eine katholische Pfarrkirche und bleibt mit dem religiösen Leben der Aschaffenburger Innenstadt verbunden. Das Patrozinium erinnert an die heilige Agatha von Catania, deren Gedenktag am 5. Februar gefeiert wird. Die Kirche trägt diesen Namen nicht zufällig: Das Patrozinium prägt die Identität des Gebäudes und ist ein wichtiger Bestandteil der lokalen Frömmigkeits- und Stadtgeschichte.

Wer nach einem Gottesdienst in der St. Agatha Kirche sucht, sollte beachten, dass Gottesdienstzeiten in einer Innenstadtpfarrei je nach Wochentag, Kirchenjahr, Feiertag und pastoraler Planung variieren können. Verlässliche aktuelle Angaben finden sich in der Gottesdienstordnung der Pfarreiengemeinschaft, auf den kirchlichen Internetseiten oder in den veröffentlichten Pfarrbriefen. Auch besondere Feiern, ökumenische Termine und thematische Andachten können kurzfristig ergänzt oder verändert werden.

Die geistliche Nutzung ist ein wesentlicher Teil des Ortes, auch wenn St. Agatha heute zusätzlich als kultureller und sozialer Veranstaltungsraum gedacht wird. Gerade die Kombination kann eine besondere Qualität schaffen. Menschen kommen aus unterschiedlichen Gründen in die Kirche: Einige suchen einen Gottesdienst, andere interessieren sich für Musik, wieder andere nehmen an einer sozialen Aktion oder einem Gesprächsangebot teil. Der historische Raum bietet dabei eine gemeinsame Atmosphäre, ohne dass alle Besucher dieselben Erwartungen mitbringen müssen.

Die zentrale Lage unterstützt diese Offenheit. St. Agatha liegt in einem Bereich, in dem tägliche Wege, Marktbesuche, Bildungsangebote, Gastronomie und kirchliche Einrichtungen zusammentreffen. Die Kirche ist damit nicht nur ein Ziel für einen gezielten Besuch, sondern kann auch während eines Innenstadtspaziergangs entdeckt werden. Der Name Kirche am Markt beschreibt diese Verbindung treffend: Der Ort steht in Beziehung zu Handel, Öffentlichkeit und Begegnung.

Spirituelle Formate wie Meditationen, Klimaandachten oder musikalisch begleitete Impulse können den Raum auf eine andere Weise erfahrbar machen als ein klassischer Sonntagsgottesdienst. Dabei bleibt die religiöse Geschichte des Gebäudes präsent. Das Nebeneinander von Stille, Musik, Wort und gemeinschaftlichem Handeln macht die heutige Bedeutung von St. Agatha aus. Die Kirche bewahrt ihre Tradition und öffnet sich gleichzeitig für Fragen, die das gesellschaftliche Leben in Aschaffenburg betreffen.

Adresse, Anfahrt und Parken rund um St. Agatha in Aschaffenburg

Die Adresse von St. Agatha – Kirche am Markt lautet Agathaplatz 3, 63739 Aschaffenburg, Deutschland. Der Standort liegt zentral in der Aschaffenburger Innenstadt und befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Treibgasse. Auch das Martinushaus liegt in der Nachbarschaft. Für Fußgänger ist die Kirche aus dem Zentrum gut in einen Altstadtrundgang integrierbar. Wer vom Markt, von der Treibgasse oder aus Richtung der innerstädtischen Einrichtungen kommt, erreicht den Agathaplatz über kurze Wege.

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt es sich, eine aktuelle Verbindungsauskunft zu nutzen, da Linienführungen und Haltestelleninformationen geändert werden können. Vom zentralen Stadtgebiet aus lässt sich der Weg in der Regel mit einem kurzen Fußweg verbinden. Besucherinnen und Besucher, die mit dem Fahrrad kommen, sollten auf die jeweils ausgeschilderten Abstellmöglichkeiten und örtlichen Regelungen achten. Eine eigene große Veranstaltungsparkfläche der Kirche ist nicht ausgewiesen.

Das Thema St. Agatha Kirche Parken ist deshalb vor allem eine Frage der Innenstadtorganisation. Im Umfeld von Agathaplatz, Treibgasse und Altstadt stehen öffentliche Parkmöglichkeiten und Parkhäuser zur Verfügung, deren Entfernung, Gebühren, Öffnungszeiten und Zufahrten sich unterscheiden können. Bei größeren Veranstaltungen, Marktzeiten oder städtischen Aktionen kann die Verkehrssituation stärker ausgelastet sein. Es ist sinnvoll, vor der Anreise die aktuelle Parkplatzsituation der Stadt Aschaffenburg zu prüfen und bei zeitkritischen Terminen ausreichend Anreisezeit einzuplanen.

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollten die konkreten Zugangsinformationen für die jeweilige Veranstaltung erfragt werden. Historische Kirchengebäude können bei Eingängen, Bodenbelägen und Sanitärangeboten besondere Bedingungen haben. Die Veranstalter oder die zuständige kirchliche beziehungsweise organisatorische Stelle können am zuverlässigsten Auskunft darüber geben, welcher Eingang genutzt wird, ob Sitzplätze reserviert werden können und welche Unterstützung möglich ist.

Die Lage im Zentrum ist trotz möglicher Parkplatzsuche ein wesentlicher Vorteil. Ein Besuch der Kirche kann mit einem Aufenthalt in der Innenstadt, einem Marktbesuch, einem gastronomischen Termin oder weiteren kulturellen Zielen verbunden werden. Wer frühzeitig anreist, hat außerdem Gelegenheit, die Fassade, den Platzraum und die angrenzenden Straßen in Ruhe zu betrachten. Gerade für Fotointeressierte lohnt sich ein kurzer Rundgang, bevor die Veranstaltung beginnt.

St. Agatha als historischer Ort für Kultur, Begegnung und Stadtleben

Die besondere Qualität von St. Agatha liegt in der Verbindung verschiedener Ebenen. Einerseits handelt es sich um eine traditionsreiche Pfarrkirche mit Ursprüngen im 12. Jahrhundert. Andererseits ist der heutige Bau stark durch Wiederaufbau, Umbauten und die Veränderungen der Innenstadt geprägt. Schließlich entwickelt sich der Ort zu einem Raum, in dem kulturelle und soziale Angebote sichtbar werden. Diese drei Ebenen machen die Kirche für unterschiedliche Besuchergruppen interessant.

Als Baudenkmal erinnert St. Agatha an die mittelalterliche Stadtentwicklung. Die Lage außerhalb der alten Stadtmauer zeigt, wie sich religiöse Einrichtungen an den Siedlungsrändern entwickelten und später in das wachsende Stadtgebiet einbezogen wurden. Der Marktplatz und die Unterstadt waren nicht nur Wohn- und Arbeitsorte, sondern auch Räume des Austauschs. Eine Kirche an dieser Stelle war deshalb immer mit dem Alltag der Stadt verbunden. Sie war Pfarrkirche, Orientierungspunkt, Ort des Gebets und Teil des öffentlichen Lebens.

Als wiederaufgebautes Gebäude erzählt St. Agatha zudem von den Folgen des Krieges und vom Willen der Stadtgesellschaft, historische Orte zu bewahren. Die Zerstörung von 1944 bedeutete einen tiefen Einschnitt. Der Wiederaufbau und die erneute Weihe 1949 stellten die kirchliche Nutzung wieder her. Die Veränderungen von 1962 und 1963 gaben dem Gebäude sein heutiges markantes Erscheinungsbild. Wer die Kirche betrachtet, sieht daher nicht nur mittelalterliche Vergangenheit, sondern auch die Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Als Kultur- und Begegnungsort kann St. Agatha auf diese Geschichte aufbauen. Konzerte, Theater, Lesungen, soziale Aktionen und spirituelle Angebote profitieren von der besonderen Atmosphäre. Der Raum ist groß genug, um unterschiedliche Formate zu ermöglichen, bleibt aber zugleich persönlich und charaktervoll. Eine Veranstaltung in St. Agatha wirkt deshalb anders als ein Termin in einem neutralen Saal. Architektur, Akustik, Licht und religiöse Symbolik bilden gemeinsam den Rahmen.

Die Entwicklung zur Kirche am Markt zeigt außerdem, wie historische Gebäude neue Aufgaben erhalten können. Nicht jede Nutzung muss ausschließlich traditionell oder ausschließlich modern sein. Ein Gottesdienst, ein Konzert und eine soziale Initiative können in demselben Raum stattfinden, wenn die jeweiligen Anforderungen sorgfältig abgestimmt werden. Das Konzept stärkt damit die Rolle der Kirche als offenen Ort in der Innenstadt.

Für Aschaffenburg ist St. Agatha deshalb mehr als ein Suchbegriff in Karten- oder Veranstaltungsportalen. Die Kirche steht für Kontinuität und Veränderung zugleich. Sie bewahrt Spuren der Stadtgeschichte, bleibt religiös geprägt und kann gleichzeitig neue Formen von Kultur und Gemeinschaft aufnehmen. Wer den Ort besucht, erlebt diese Verbindung unmittelbar: am Platz, an der Fassade, im Kirchenraum und im Programm.

Besuch planen: Fotos, Programm und praktische Hinweise

Ein Besuch von St. Agatha lässt sich abhängig vom Anlass unterschiedlich vorbereiten. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann den Rundgang mit weiteren historischen Zielen der Aschaffenburger Innenstadt verbinden. Wer zu einer Veranstaltung kommt, sollte die genaue Beginnzeit, den Einlass, mögliche Eintrittsregelungen und die konkrete Raumaufteilung prüfen. Bei Gottesdiensten gelten andere Abläufe als bei Konzerten, Theateraufführungen oder sozialen Aktionen. Die Bezeichnung Kirche am Markt beschreibt den Ort, nicht automatisch ein einheitliches Veranstaltungsformat.

Für Fotos eignet sich zunächst der Bereich vor dem Portal. Die Sandsteinfigur der heiligen Agatha, der Turm und die Fassade bilden die wichtigsten Motive. Je nach Tageszeit verändern Licht und Schatten die Wirkung des Platzes. Auch die Seitenansichten aus Richtung Treibgasse können interessante Perspektiven bieten. Innenaufnahmen sollten nur im Rahmen der geltenden Regeln erstellt werden. Bei Gottesdiensten oder stillen Veranstaltungen ist Rücksicht besonders wichtig; Blitzlicht und umfangreiche Fotoausrüstung können störend wirken.

Wer das Programm der Kirche am Markt verfolgen möchte, sollte nicht allein nach allgemeinen Suchbegriffen wie St. Agatha Kirche heute oder St. Agatha Kirche Programm suchen, sondern die offiziellen Veranstaltungsseiten und den regionalen Kalender verwenden. Dort stehen normalerweise die aktuellsten Angaben zu Terminen, Mitwirkenden, Eintritt, Anmeldung und Veranstaltungsort. Da sich Programme ändern können, sind ältere Suchergebnisse oder automatisch angezeigte Termine nicht immer zuverlässig.

Für Gruppen, Veranstalter und Initiativen kann die Kirche wegen ihrer zentralen Lage und ihres besonderen Charakters interessant sein. Eine Nutzung muss jedoch mit den Verantwortlichen abgestimmt werden. Dabei spielen die Art der Veranstaltung, der erwartete Besuch, die Bestuhlung, Technik, Brandschutz, Barrierefreiheit, Auf- und Abbauzeiten sowie die liturgische Nutzung eine Rolle. Eine feste allgemeine Kapazitätsangabe oder ein universeller Sitzplan ist nicht veröffentlicht. Deshalb sollte jedes Format individuell geplant werden.

Besucherinnen und Besucher können ihren Aufenthalt mit einem Blick auf den Agathaplatz beginnen und anschließend die Umgebung erkunden. Die Nähe zum Martinushaus macht die Kirche zu einem Bestandteil eines größeren Bildungs-, Sozial- und Kulturumfelds. Genau diese Nachbarschaft unterstützt die Idee, St. Agatha als Ort für Spiritualität, Kultur und soziale Teilhabe weiterzuentwickeln.

St. Agatha – Kirche am Markt in Aschaffenburg ist damit ein Ziel für viele Interessen: für Menschen, die historische Kirchen fotografieren, für Gäste eines Konzerts, für Teilnehmer einer Andacht, für Besucher sozialer Angebote und für alle, die einen besonderen Ort mitten in der Stadt suchen. Die Kirche verbindet eine lange Vergangenheit mit einer offenen Zukunft. Ihre Geschichte ist nicht abgeschlossen, sondern wird durch jede neue Begegnung, jede Feier und jedes kulturelle Angebot weitergeschrieben.

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

AL

Andreas Layes

6. Juni 2023

Schöne Kirche, am Rande der Altstadt. Messen auf deutsch und polnisch. Ein ruhiger Teil ist Andachtsraum.

DA

David

3. Mai 2025

Sehr schöne Kirche inmitten der Innenstadt, wenige Sitzplätze, keine Parkmöglichkeiten vor Ort vorhanden

SH

Steffen Hammerl

31. Dezember 2022

Ich war wegen einer Heizungs Störung da. Hatte das Glück dem jungen Mann an der Orgel beim Proben zu hören. Macht er Super.

MS

mega spotter

3. Mai 2026

Schöner Kirchturm !

AS

Adelbert von Schüthauf

10. November 2022

Großes Gotteshaus in modernem Stil. Machen sich dort sehr viel Mühe. Immer einen Besuch wert.